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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 70,65 € |
71,35 € |
-0,70 € |
-0,98 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007231326 |
723132 |
- € |
- € |
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Sixt bessere Zahlen abwarten 19.06.2001
Die Telebörse-online
Die Analysten von „Die Telebörse-online“ empfehlen bei Sixt (WKN 723132) mit Käufen auf bessere Zahlen zu warten.
Erich Sixt wage ein gefährliches Spiel. Er erwarte, dass 2001 Umsatz und Überschuss um jeweils 10% zurückgehen würden. Durch eine Erhöhung der Preise um 10% wolle er das ausgleichen. Sixt sei überzeugt: Der Markt werde dies hinnehmen.
Tatsächlich? Auch Sixt biete, wie die Konkurrenten Europcar, Hertz, Avis, Budget usw. nur Autos- da könne das Marketing noch so originell sein. Schließlich setze sich bei immer mehr Firmen wie Privatpersonen die Sparwelle durch. Sollte die Konkurrenz nicht nachziehen, dürfte sich Sixt wohl verrechnen.
Die Münchner hätten im 1. Quartal den Verlust beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,1 auf 6,8 Mio. DM gesteigert. Zugleich sei auch der Konzernumsatz von 1,16 auf 1,14 Mrd. DM zurück gegangen. Sixt erkläre dies so: Das 1. Quartal sei traditionell das schwächste. Könne ja sein, aber an den Umständen, die zu diesen Zahlen geführt hätten, ändere sich auch in den nächsten Monaten nichts: Auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt herrsche Stagnation und Preisrückgang. Dadurch würden sich für Sixt zwangsläufig die Fuhrparkkosten erhöhen.
Diese Umstände seien ja auch nicht neu. Sixt habe darauf schon im letzten Jahr mit dem Abbau der niedrigpreisigen Langzeitmieten, der Schließung von 20 unrentablen Stationen und der Reduzierung bei den Transportkosten reagiere. Gebracht habe es offensichtlich noch nicht so viel.
Anleger sollten nicht gleich auf den Trick des Marketingzauberers Sixt hereinfallen sondern mit einem Kauf warten, bis deutlich bessere Ergebnisse gemeldet werden, so die Analysten von „Die Telebörse-online“.
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